Ratchis, ein Langobarden- Herzog

Im Frühling des Jahres 568 fiel das stolze Volk der Langobarden in das Friaul ein. Als die Wanderung in den Süden der Halbinsel fortgesetzt wurde, ernannte König Alboin seinen Neffen Gisulfo zum Herzog des bereits eroberten Gebietes, der das “Forum juli” (Cividale) zur Hauptstadt seines Herzogtums friaul machte.
Die Geschicke des Landes wurden in den über zwei Jahrhunderten unter Langobardischer Herrschaft von zwanzig weiteren Herzogen bestimmt: der tapfere Krieger Ratchis war einer von ihnen.
Die Zeit seiner Regentschaft von 737 bis 744 war eine Periode größter politischer Stabilitat und höchster kultureller Blüte.
Ihm verdanken wir den berühmten Alter,der sich heute im christlichen Dommuseum von cividale befindet:  ein ganz ausserordentliches Monument aus Stein, in das auf allen vier seiten Bilder eingemeisselt sind. Von großer  Symbolik wegen seines religiösen Inhalts, liefert es wesentliche Aufschlüsse über die langobardische Kunst jener Zeit.

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